Zahlungsmöglichkeiten und Zahlungssysteme

zahlungssysteme
Die Auswahl der Zahlungsarten für den Onlineshop ist ein wichtiger Faktor. Jeder Kunde ist bei anderen Onlinebezahlsystemen registriert und möchte sich ungern noch bei weiteren anmelden. Aus diesem Grund ist es wichtig, mehrere Zahlungsarten anzubieten. Wir möchten Ihnen hier einige vorstellen.

Zahlung per Vorkasse

Für den Verkäufer die beliebte Zahlungsweise. Hier geht der Verkäufer kein Risiko ein. Denn er versendet die Ware erst nach Zahlungseingang. Im Gegenzug ist diese Art für den Käufer die unbeliebteste Zahlungsweise. In manchen Fällen hat der Kunde bezahlt und muss Wochen auf seine Ware warten. Um diese Art der Bezahlung für den Käufer attraktiv zu machen, geben mache Onlineshop Betreiber hier Skonto.
 

Zahlung per Nachnahme

Diese Zahlungsweise ist für beide Seiten mit die sicherste, aber auch unbeliebt. Für beide Seiten besteht kein Risiko. Der Kunde bezahlt erst, wenn der Postbote an der Tür klingelt. Der Verkäufer bekommt sicher sein Geld. Der Nachteil liegt an den Postgebühren, die teilweise nicht im Verhältnis zum Kaufpreis liegen und daher erheblich sein können. Denn der Verkäufer gibt diese Gebühren an den Kunden meist weiter.
 

Zahlung per Rechnung

Für den Käufer wohl die beliebteste Art zu bezahlen. Der Kunde kann in Ruhe die Ware in Augenschein nehmen und bei nicht gefallen zurückschicken. Damit ist die Angelegenheit für ihn erledigt und muss nicht kontrollieren, wann sein Geld zurücküberweisen wird. Für den Verkäufer ist dies die unsicherste Zahlungsweise. Wenn Kunden die Ware behalten und nicht bezahlen, hat er Verkäufer einen größeren Arbeitsaufwand. Er muss den Kunden anmahnen und ggf. ein Inkassounternehmen beauftragen. Im Gegenzug bestellen Kunden mehr, wenn sie auf Rechnung bezahlen können. Daher muss der Verkäufer hier abwägen, was ihm wichtiger erscheint. Einige Onlineshopbetreiber stellen Stammkunden die Zahlungsweise auf Rechnung nach einer bestimmten Anzahl von Bestellungen zur Verfügung.

Zahlung per Lastschrift

Eine weitverbreitete Art in Deutschland zu bezahlen. Viele zahlen ihre monatlichen Rechnungen auf diese Weise. Für manche Neukunden ist dies trotzdem ein Hemmnis, da sie Ihre Bankdaten preisgeben müssen. Viele Kunden möchten diese, aufgrund von Missbrauchsfällen nicht unbedingt herausgeben. Trotzdem ist dies eine bequeme Art zu bezahlen, denn der Kunde hat die Möglichkeit den Rechnungsbetrag innerhalb von 8 Wochen nach der Abbuchung ohne Begründung zu widersprechen. Der Verkäufer muss für diese Zahlungsweise die Erlaubnis seiner Bank einholen, um das Lastschriftverfahren verwenden zu dürfen. Das Risiko des Verkäufers besteht darin, dass der Kunde innerhalb von 8 Wochen den Betrag zurückbuchen kann. Wenn das Kundenkonto nicht gedeckt ist, wird der Betrag zurückgebucht. In diesem Fall muss der Verkäufer zusätzlich eine Rücklastschriftgebühr an die Bank bezahlen. Diese kann schon einige Euro betragen. Im Gegenzug hat der Verkäufer aber einen Anspruch darauf, dass der Kunde diese Rücklastschriftgebühr bezahlt, wenn es keine Fehler bei der Abbuchung gegeben hat. In diesem Fall muss der Verkäufer wieder ein Mahn- bzw. Inkassoverfahren in die Wege leiten.
 

Zahlung per Sofort Überweisung

Sofort Überweisung
Die SOFORT aus Gauting bei München bietet Produkte und Dienstleistungen für das sichere Kaufen von Waren und digitalen Gütern im Internet an. Das Unternehmen ist Teil der Klarna Group, dem führenden europäischen Zahlungsanbieter. Neben den Zahlungsverfahren SOFORT Überweisung und SOFORT Überweisung Paycode bietet die SOFORT das Online-Verifizierungssystem SOFORT Ident an. Mit dem vom TÜV Saarland geprüften Zahlungssystem SOFORT Überweisung ist die SOFORT Marktführer unter den Direktüberweisungsverfahren in Deutschland und Österreich, die auf Basis des bekannten Onlinebanking funktionieren. Mehr als 30.000 E-Commerce-Shops wickeln monatlich rund drei Millionen Transaktionen mit SOFORT Überweisung ab. SOFORT Überweisung funktioniert in 13 Ländern: Neben Deutschland können Online-Shopper Zahlungen in Belgien, Frankreich, Italien, den Niederlanden, Österreich, Polen, Schweiz, der Slowakischen Republik, Spanien, der Tschechischen Republik, UK und Ungarn
ermöglichen.
 

Zahlung per PayPal

paypal
Die Zahlungsart per PayPal ist vermutlich die verbreitetste. Bekannt geworden durch eBay, spielt PayPal im Onlinehandel eine wichtige Rolle. Für Käufer und Verkäufer wird hier Sicherheit angeboten. Der Verkäufer bekommt den Nachweis, dass die Zahlung eingegangen ist, und kann die Ware schnell verschicken. Wenn die Ware nicht ankommen sollte, hat der Kunde die Möglichkeit den Käuferschutz in Anspruch zu nehmen. In Einzellfällen soll es vorgekommen sein, dass sich PayPal mit dem Käuferschutz etwas schwer tut, aber dennoch ist es eine weitverbreitete Art der Bezahlung. Die Gebühren die PayPal veranschlagt sind erheblich. Pro Transaktion fallen Gebühren von 1,5 % – 1,9 % und eine feste Gebühr von 0,35 € an. Diese Gebühren werden meistens vom Verkäufer getragen.
 

Zahlung per ePayment

Ähnlich wie PayPal arbeiten verschiedene ePayment Anbieter, bieten aber weitere Leistungen an. Diese berechnen ebenfalls einen bestimmten Prozentsatz je Buchung. Wir möchten Ihnen hier einige vorstellen.

Wir nennen Ihnen gerne einen Ansprechpartner der Anbieter. Setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung, wir unterstützen Sie dabei. Ihre Anfrage oder telefonisch unter 030 1389 6564.

masterpayment
Anbieter aller Zahlungsarten für den eCommerce-Shop. Masterpayment bietet eCommerce-Payment für alle relevanten Zahlarten und innovative Zusatzfeatures/Speziallösungen. Standorte befinden sich in Deutschland, UK, und Liechtenstein und wurde 2010 gegründet. Ca. 5.000 Händler benutzen diesen Anbieter.

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masterpayment
Die secupay AG ist ein Anbieter für Online-Payment und Zahlungsabwicklung im Onlinehandel. Mit den Zahlarten Lastschrift, Kreditkarte und Kauf auf Rechnung wird ein Payment-Mix angeboten. Ferner wird eine Zahlungsgarantie angeboten, die vor Zahlungsausfällen und Mahnverfahren schützt.

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